Linguistic Minorities

Die Identität eines Volkes und seine Kultur kommen in seiner Sprache zum Ausdruck. In ihr findet man den Sinn der Traditionen, die ferne Ursprünge haben.
Weniger bedeutsame Sprachen, wie die kleiner Berggemeinschaften, gehen bisweilen verloren, aber in einigen Fällen bestehen sie stolz und überleben schließlich. Stets hinterlassen sie zumindest ein Zeichen, wie ein unscheinbarer Wegweiser an einem Bergpfad. Und das genügt den Nachkommenden, um sich nicht zu verlaufen, den Weg nach Hause und zu den eigenen Ursprüngen zu finden. 

Die sprachlichen Minderheiten in den Alpen sind heute der authentischste Ausdruck noch lebender Zivilisationen, denen es gelungen ist, harmonisch mit dem Gebirge zusammenzuleben und die Natur und deren Regeln zu respektieren.
Sie zu kennen und zu schützen ist also die beste Garantie dafür, ein antikes Wissen - einzige Quelle für die Erhaltung und Entwicklung der zukünftigen Bergwelt - in die Modernität zu übertragen.

Walser
Die WALSERSPRACHE wird seit über 700 Jahren zu Füßen des Monte Rosa gesprochen.
Die Walser-Gemeinde mit Ursprung im Oberwallis war ursprünglich ein antikes Nomadenvolk, das sich schon vor dem Jahr Tausend am Anfang des Rhône-Tales in der Hochebene des Goms ansiedelte.
Von hier aus begann um das 13. Jh. eine große Wanderung über die Alpenkette, wo sich das Volk über den gesamten Gebirgskamm der Penninischen Alpen südlich des Monte Rosa verstreute.
So entstanden um den zweithöchsten Gipfel der Alpen die italienischen Gemeinden in den Regionen Piemont und Aostatal.
Die WALSERSPRACHE wird auch heute noch offiziell von insgesamt 17.000 Personen in Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Lichtenstein gesprochen. 

Ladins
Das Ladinervolk wird als das antikste Volk der Alpen angesehen.
Ursprünglich lebten diese sich aus Kolonien des römischen Reichs gebildeten Bevölkerungen in der Region Norikum, dem heutigen österreichischen Gebiet westlich von Wien, aber ab dem 5. Jh. n. Chr. flohen sie vor den häufigen Barbareneinfällen in die östlichen Alpen.
Heute wird die ladinische Sprache von über 30.000 Personen in Italien und speziell in den fünf historischen Ladiner-Tälern auf dolomitischem Gebiet, zwischen Trentino Südtirol und Venetien, sowie in der Schweiz in einigen Gebieten des Kantons Graubünden gesprochen.
Im Gebiet Alto Adige/Südtirol ist das Ladinische im Gröden- und im Abteital als Amtssprache anerkannt. 

Occitans
Die okzitanische Zivilisation entwickelte sich im Mittelalter und brachte eine raffinierte Kultur hervor, die in Sachen Literatur und Musik ganz Europa beeinflusste.
Die okzitanische Sprache wird heute noch in einer sehr großen geografischen Region gesprochen, die bei den italienischen Seealpen beginnt, die Region Piemont, die französischen Alpen und den Golf du Lion einbezieht und bis zu den Pyrenäen-Tälern reicht.
Aus diesem Grund handelt es sich beim Okzitanischen, auch òc- oder Provenzalische Sprache genannt, um eine sehr fragmentarische Sprache, die nicht nur von Tal zu Tal bedeutsame Unterschiede aufweist, sondern auch schon in angrenzenden Dörfern.
Insgesamt gesehen wird die okzitanische Sprache in ihren zahlreichen Varianten - wenn auch nicht offiziell - noch von ca. 1,5 Millionen Personen gesprochen.

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