DER HÖHENWEG DURCH
DIE BELLUNESER DOLOMITEN

DER HÖHENWEG DURCH DIE BELLUNESER DOLOMITEN

— Text von Teddy Soppelsa, Bilder von Roberto de Pellegrin und Lorenzo Kleinschmidt – ins Deutsche übertragen

Eine siebentägige Wanderung ins wilde Herz der Dolomiten


Wir befinden uns im südlichen Teil der Provinz Belluno, mitten im Nationalpark der Belluneser Dolomiten, den der Höhenweg in Nord-Süd-Richtung komplett durchquert. Die Wegführung hier scheint im Einklang mit der Natur dieser Berge zu liegen, Berge die Zeit und Ausdauer erfordern, um sie kennen und lieben zu lernen. Der Höhenweg entstand aus der Idee, die wertvollsten Naturgebiete des Nationalparks zu verbinden. Diese Idee war jedoch einige Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Erst im letzten Jahr stieß eine Jugendgruppe des CAI (Italienischer Alpenverein) auf den Plan und engagierte sich von nun an stark für das Projekt: Vertreter des Nationalpark, des CAI und die Verantwortlichen der Schutzhütten im Gebiet sollten mit ihren jeweiligen Erfahrungen einbezogen werden, um das Vorhaben wieder zum Leben zu erwecken.

Ziel des Projekts ist es, Wanderer auf die belluneser Berge aufmerksam zu machen – auch auf digitalen Kommunikationskanälen. Vor allem werden Bergsteiger angesprochen, die ein authentisches Trekking-Erlebnis in der wilden Natur suchen – und das nur wenige Schritte von den eher besiedelten, “sanfteren“ Dolomiten entfernt. Bergsteiger, die für das Naturerlebnis gerne einen Mangel an Komfort hinnehmen und auch gerne an ihre Grenzen gehen.

Der Weg beginnt bei Forno di Zoldo, dem nördlichsten Ort des Nationalparks, und durchquert die Gebirgsgruppen rund um die Cima di Pramper, den Becco di Mezzodi, den Monte Talvena und den Monte Schiara. Es geht in Richtung des Val Cordevole hinab, um die wilde, fast unüberwindbar erscheinende Gruppe der Monti del Sole herum und auf Höhe des Val del Mis. Dann geht es herauf bis nahe den Piani Eterni und bis unter die Dolomitengipfel der Cimonegagruppe. Die letzten beiden Etappen winden sich entlang der Rückseite der Vette Feltrine, bis es in Richtung Feltre, dem südlichen Zugangspunkt zum Nationalpark, wieder hinabgeht. Dort endet dann auch der Höhenweg.
Zu Beginn des Weges erwartet den Wanderer eine typische Dolomitenlandschaft: Steile Hänge, die weiter unten in sanftere Wiesen übergehen, teils vergletscherte Kare sowie grasbewachsene, aber auch felsige, schroffe Gipfel. Im zweiten Abschnitt zeigt sich der Weg in einer Mischung aus typischer Dolomitenumgebung und Voralpenlandschaft. Der Wanderer kommt in Kontakt mit der wunderschönen Natur und entdeckt die geheimnisvolle Faszination der Orte dort, um die sich auch einige Mythen und Volkslegenden ranken.

Die verschiedenen Etappen und Übernachtungspunkte auf dem Höhenweg kann man derweil recht flexibel wählen. Sieben Tage benötigt man für die komplette Route, wenn man auf der gesamten, 108 km langen, Strecke durchschnittlich ca. sechs Stunden am Tag unterwegs ist. Der Weg führt dabei stets über vom CAI gut markierte Pfade. Über zwei Drittel der Strecke davon bewegt man sich auf den berühmten Dolomitenweitwanderwegen Nr.1 und Nr.2.
Das gesamte Wegprojekt wurde mit Unterstützung des Nationalparks Belluneser Dolomiten in Zusammenarbeit mit den CAI-Sektionen von Agordo, Belluno, Langarone, Oderzo, Val di Zoldo und Feltre entwickelt und umgesetzt. Einen wichtigen Beitrag haben allerdings auch drei wichtige Unternehmen aus dem Outdoor-Bereich geleistet: AKU, Ferrino und Karpos.

Seit einigen Monaten gibt es auch eine ausführliche Website zum Projekt: www.altaviadolomitibellunesi.it
Falls du selbst einmal einen Ausflug in die Provinz Belluno planst, erfährst du hier alle Informationen zum Höhenweg.

(Teddy Soppelsa – 1994 kam er auf die Idee des TransParco, aus dem die tatsächliche Wegführung des heutigen Höhenwegs in den Belluno-Dolomiten entstand.)

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