• Aurai

Das Lagorai im WInter in einem Atemzug

Peter und das Lagorai

Peter Moser ist wie der Lagorai: unauffällig, kaum sichtbar, wild und sanft zugleich, fernab vom Rampenlicht des großen bergsteigerischen Heldentaten. Vergleicht man ihn mit dem zarten Kalkstein der nahegelegenen Pale di San Martino, so ist der Lagorai etwas anderes: Das Kind des vulkanischen Feuers ist hart und unzerbrechlich, genau wie Peter. Peter ist hier zu Hause und es gibt keine Gipfel, Rinnen, Wände oder Grate, die er nicht im Sommer und im Winter und fast immer alleine bestiegen hat.

Als Sohn von Landwirten ist er auf einem Bauernhof im Valsugana aufgewachsen. Der Lagorai liegt ihm seit seiner Kindheit am Herzen und so entstand die Idee, alle Gipfel des Lagorai, die über 2000 Meter hoch sind zu verbinden und sie im Winter zu begehen, wobei er seine Erfahrung als Bergsteiger auf 360 Grad ausnutzte.

Die Bergkette Lagorai-Cima d’Asta ist eine der umfangreichsten im Trentino, sie ist von Panarotta bis zum Passo Rolle über 70 km lang, und es gibt über 200 Gipfel, die über 2000 Meter hoch sind. Was Peter plante, ist ein ehrgeiziges und anspruchsvolles Projekt, für viele gute Bergsteiger könnte es die Krönung ihrer bergsteigerischen Laufbahn sein. Peter rechnete damit, die Begehungen in maximal zwei oder drei Wochen zu schaffen, und grandioserweise hat er es geschafft.

Das Projekt in den Worten von Peter Moser

“Bei dieser Erfahrung habe ich zum wiederholten Mal jede Regel und jedes Denkschema abgeschüttelt, ich bin in meinen Lebensraum zurückgekehrt mit dem Anspruch, dort so viel wie möglich alleine zu bleiben. Nur der Schnee unter meinen Füßen, der Wind in meinen Haaren, mein Blick zum Horizont gerichtet und in meinen Ohren nur das Geräusch meines Atems begleiteten mich. Ich entschied mich, diese Route mit allem anzugehen, was meine Art des Alpinismus ausmacht: leicht, schnell und allein, indem ich die technisch schönsten und anspruchsvollsten Hänge wählte.
Eigentlich hatte ich geplant, im Frühjahr oder zumindest am Ende des Winters zu starten, aber in diesem Jahr war der Schnee im Februar sehr kompakt und hart, eine Folge der Schneefälle mit anschließendem Regen auch in der Höhe, und ich musste mich darauf einstellen. Diese Bedingungen, obwohl tückisch, erlaubten es mir, sehr schnell zu sein, besonders auf den Graten mit Steigeisen an den Füßen. Ich habe nicht viel geplant, ich wollte einfach Tag für Tag die unzähligen Gipfel in Angriff nehmen, ich habe einfach einen Startpunkt gewählt, ohne zu wissen, wo der Ankunftspunkt am Abend sein würde.
Um mich fortzubewegen, verließ ich mich nur auf meinen Instinkt, kein Papier, keine technischen Mittel halfen mir. Einfach mein Blick und meine Augen, die mich zu einem Gipfel nach dem anderen führten, den ich vor mir sehen konnte. Ein großer Teil der Strecke verlief auf zum Teil sehr ausgesetzten und anspruchsvollen Graten, die weit über die klassischen Bergsteiger- und Skitourenrouten hinausgingen und oft mit der Ungewissheit verbunden waren, nicht bestehen zu können. Es war keine Heldentat, sondern ein großes Abenteuer: Beim Wandern, Klettern, Skifahren sah ich Rehe, Gämsen, Adler, Schneehühner und Wölfe, ich fühlte mich wieder als Teil dieser Umgebung und freute mich. Und das alles geht weit über die reine sportliche Leistung hinaus.
In meiner Arbeit als Bergführer habe ich schon viele Berge kennengelernt, aber ich kehre jedes Mal gerne ins Lagorai zurück, weil ich hier eine Ruhe, eine andere Luft im Vergleich zu anderen Tälern finde. Der Tourismus hat diese von den Bauern geschmiedeten Berge, die noch nach Landwirtschaft, nach “malghe” (Schäferhütten) und nach weidenden Kühen riechen, nur gestreift. Es sind andere Berge, es gibt keine Skigebiete außer ein paar am Rand, nur eine Straße führt durch sie und die ist im Winter gesperrt, es gibt keinen Massentourismus und so sind sie lebendig und authentisch geblieben, sie sind noch kein Jahrmarkt, kein touristisches Angebot, das Mitte August den Touristen übergeben wird.
Ich arbeite hier nicht nur als Bergführer, ich bin auch Bauer, ich habe einen Hof, ich bewirtschafte das Land, ich schlage Holz, ich lebe die Berge in 360 Grad als Bergsteiger, als Sportler, als Mensch, der hier geboren wurde und der sein Leben hier beenden wird”.

15 Tage

200 Gipfel über 2000 Meter

6000 m Höhenunterschied pro Tag

Aufstiege im alpinen Stil und Skibergsteigerrouten, auch neue.

Die wichtigsten Etappen

1 – Die Gipfel zwischen Valsugana und Val dei Mocheni;
2 – Val Calamento von der Malga Baessa: die Gipfel von Ziolera (2478 m), Croce (2490 m), Cadino (2420 m), Fregasoga (2447 m), Cimon di Tres (2292 m);
3 – Val Campelle, die Gipfel von Cima Lagorai (2585 m) bis Pala del Becco (2422 m);
4 – Val Campelle: Cinque Croci Pass (2018 m), Cima Nassere (2253 m), Cima Orsera (2471 m), Monte Cimo;
5 – Val Malene, die Gipfel des Gebiets Cimon di Rava (2436 m);
6 – Val Malene, die Gipfel des Segura (2413 m);
7 – Val Malene, die Gipfel der Cima d’Asta (2847 m);
8 – Broccon Pass, Palon della Cavallara (2201 m), Col dela Crose (2423), Cima Spiadon (2312 m);
9 – von Predazzo zum Passo Rolle;
10 – Veneggia-Tal, die Gipfel des Gebiets Cima Juribello und Cima Juribrutto (2697 m);
11 – Vanoi-Tal vom Calaita-See, die Gipfel von Folga (2436 m) und Tognola (2185 m);
12 – Vanoi-Tal von Refavaie nach Valmaggiore bis zur Forcella Lagorai;
13 – Cadino-Tal von Ponte delle Stue, den Gipfeln des Cimon di Val Moena (2488 m) bis Cermis.

  • EINE GROSSE ENTDECKUNGSREISE IN DIE NATUR UND IN SICH SELBST

Mein Schuhwerk

Bei den rein bergsteigerischen Abschnitten des Projekts “AURAI, das Lagorai im Winter in einem Atemzug” verwendete Peter Moser den AKU HAYATSUKI GTX.
Peter Moser

Peter Moser ist ein Bergsteiger, Bergführer und Bergsportler mit einem facettenreichen Profil, der sich in jedem alpinen Kontext auf hohem Niveau ausdrücken kann.




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